Heeresgeschichtliches Museum, Außenansicht mit Park

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Heeresgeschichtliches Museum

Das Heeresgeschichtliche Museum beherbergt als eines der größten und ältesten militärhistorischen Museen Europas eine einzigartige Sammlung, die fünf Jahrhunderte Militärgeschichte nacherzählt. Untergebracht ist es in einem beeindruckenden Museumsbau: im Objekt 18 des Wiener Arsenals, einem riesigen und früher militärisch genutzten Gebäudekomplex in der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs

Die Sammlungen des Museums zählen zu den ältesten staatlichen Sammlungen Wiens und umfassen mehr als 1,5 Millionen Objekte, von denen naturgemäß nur ein Bruchteil dauerhaft ausgestellt ist. Österreichs Militärgeschichte wird chronologisch nachgezeichnet mit großen Ausstellungsbereichen zu den Schwerpunkten Dreißigjähriger Krieg, die Türkenbelagerungen, die Ära Prinz Eugens und Maria Theresias bis hin zum Ersten und Zweiten Weltkrieg.

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Torbogen vor dem Heeresgeschichtlichen Museum
Torbogen vor dem Heeresgeschichtlichen Museum© WienTourismus/Paul Bauer
Heeresgeschichtliches Museum, Außenansicht mit Park
Außenansicht mit Parkanlage© WienTourismus/Paul Bauer
Außenansicht des Heeresgeschichtlichen Museums
Außenansicht© WienTourismus/Paul Bauer

Schwerpunktmäßig blickt das Museum auf die Geschichte der Habsburgermonarchie bis zu ihrem Zerfall 1918. Ausgestellt sind historische Waffen, Uniformen, Panzer und bedeutende Gemälde zur österreichischen Militärgeschichte. Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken zählt das Automobil, in dem Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau 1914 erschossen wurden, der blutige Waffenrock des Erzherzogs sowie die Chaiselongue, auf der er starb. Im Franz-Joseph-Saal sind einige persönliche Gegenstände des Kaisers und seines Sohnes Kronprinz Rudolf zu sehen. Ein Herzstück der Sammlung ist der so genannte "Marinesaal". Was viele nicht wissen: Als Österreich noch Zugang zum Meer hatte, war es über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Seemacht. 

Dem Zeitraum vom Zusammenbruch der Monarchie bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrags ist seit 2026 die neue Sonderausstellung "Gewalt – Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955" gewidmet. Sonderausstellungen beleuchten zusätzlich verschiedene andere militärische Themen. Auf dem Außengelände können die Panzerhalle sowie die Artilleriehallen besichtigt werden. 

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Heeresgeschichtliches Museum, Ausstellungansicht mit Gemälden und Uniformen
Erster Weltkrieg, Ausstellungsansicht© WienTourismus/Paul Bauer
Ausstellungsobjekte in der neuen Dauerausstellung des Heeresgeschichtlichen Museums
Die Dauerpräsentation „Von Krieg, Gewalt und Neubeginn“ erzählt die Geschichte Österreichs zwischen 1918 und 1955.© eSeL.at – Joanna Pianka
Heeresgeschichtliches Museum, Fahrzeug, in dem Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo ermordet wurde
Fahrzeug, in dem Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo ermordet wurde.© WienTourismus/Gregor Hofbauer

Kulturareal mit Architekturgeschichte

Das Heeresgeschichtliche Museum befindet sich im Arsenal in unmittelbarer Nachbarschaft zu zahlreichen Kulturbetrieben - wie dem Foto Arsenal Wien, dem Belvedere 21 und den Werkstätten und Probebühnen von Burgtheater und Wiener Staatsoper. Das heutige Arsenal, eine großflächige Parkanlage mit zahlreichen Backsteingebäuden (Objekten), wurde anlässlich der Revolution 1848/1849 vom junge Kaiser Franz Joseph in Auftrag gegeben und sollte die Macht der Habsburger-Regierung absichern. Theophil Hansen - Bauherr großer Wiener Gebäude wie dem Parlament oder dem Musikverein - plante mit Ludwig Förster das heutige Heeresgeschichtliche Museum. Es wurde 1856 fertiggestellt und ist damit der älteste - als solcher geplante - Museumsbau Österreichs. 

Die Architekten nahmen den Stil der Wiener Ringstraße vorweg. Sowohl maurisch-byzantinische als auch gotische Stilemente, eine Kuppel, zahlreiche Ecktürme sowie eine markante Backsteinarchitektur erinnern an eine Ritterburg. Die Feldherrenhalle im Eingangsbereich - mit 56 Porträtstatuen der wichtigsten österreichischen Heeresbefehlshaber - manifestiert, dass das Gebäude nicht nur als Waffensammlung, sondern als kaiserliche Ruhmesstätte geplant war. Auch die Ruhmeshalle im Obergeschoß mit ihren zahlreichen Fresken ist sehenswert. Sie wird heute vor allem für Veranstaltungen genutzt.

Heeresgeschichtliches Museum

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Zusatzinformation zum Angebot:

Normalpreis: 3,50€ / Ermäßigter Eintritt: 2,50€

Preise
  • Freier Eintritt jeden 1. Sonntag im Monat
Öffnungszeiten
  • Di, 09:00 - 17:00
  • Mi, 09:00 - 17:00
  • Do, 09:00 - 17:00
  • Fr, 09:00 - 17:00
  • Sa, 09:00 - 17:00
  • So, 09:00 - 17:00
  • feiertags, 09:00 - 17:00

Geschlossen: 1.1., Ostersonntag, 1.5., 1.11., 24.12. ab 14 Uhr, 25.12., 31.12.

Barrierefreiheit
    Haupteingang

    3 Stufen

    Rampe vorhanden

    Nebeneingang

    2 Stufen

    Rampe vorhanden

    Rampe 119 cm breit

    Parkplätze Haupteingang

    4 Behinderten-Parkplätze vorhanden

    Lift vorhanden
    Weitere Informationen

    Assistenzhunde erlaubt

    Barrierefreies WC

    Anmerkungen

    Zugang Panzergarten ebenerdig.

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